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	<title>Provinzkind &#187; Ichgespräche</title>
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	<description>Wahn und Sinn</description>
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		<title>Die Sechs-Millionen-Euro-Stiefel</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 16:32:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzkind</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ichgespräche]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>

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		<description><![CDATA[Tweet Ich glaube selbstverständlich uneingeschränkt an alles Esoterische und die Macht der Vorhersehung. Deshalb ist es auch kein Zufall, dass ich neulich das träumte, was ich träumte, sondern ich habe nichts Geringeres als in die Zukunft geschaut. Und zwar ging &#8230; <a href="http://provinzkind.de/2011/12/15/die-sechs-millionen-euro-stiefel/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<div id="attachment_1239" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><a title="Quelle: Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/abbilder/" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1239" title="These boots are made for walking" src="http://provinzkind.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/5052217064_d88b01d7ae_b-199x300.jpg" alt="These boots are made for walking" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">These boots are made for walking</p></div>
<p>Ich glaube selbstverständlich uneingeschränkt an alles Esoterische und die Macht der Vorhersehung. Deshalb ist es auch kein Zufall, dass ich neulich das träumte, was ich träumte, sondern ich habe nichts Geringeres als in die Zukunft geschaut.</p>
<p>Und zwar ging der Traum so: Ich ging in ein Schuhgeschäft, um Gummistiefel zu kaufen. Angesichts der nassen Atmosphäre draußen ein durchaus vernünftiger Plan, wie ich auch im wachen Zustand anerkennen muss. Diese Gummistiefel waren so modische Gummistiefel, wie man sie jetzt in Hamburg und Berlin trägt: Kleidungsstücke, die der allgemeinenen urbanen Sehnsucht nach etwas Echtem und Bodenständigem entsprechen. Diese Gummistiefel gefielen mir ganz gut, ich hatte lange mit mir gerungen, ob so etwas zu mir passt und diese Frage letztlich mit ja beantwortet. Ich sagte also zur Verkäuferin: &#8220;Was kosten diese Stiefel?&#8221;</p>
<p>Die Verkäuferin sagte, ohne eine Miene zu verziehen und in ungerührtem Ton: &#8220;Die kosten 6 Millionen Euro.&#8221; Hier beginnt meine Erinnerung an den Traum etwas schwammig zu werden, ich weiß noch, dass ich den Preis etwas übertrieben fand, aber dennoch darüber nachdachte, ob ich mir das Geld nicht irgendwie besorgen könnte. Gleichzeitig tat es mir um das schöne Geld aber auch wieder leid und ich befand mich in einer kollossalen, kaum lösbaren Zwickmühle. Das ist dann meistens der Moment, wo man aufwacht.</p>
<p>Sechs Millionen Euro für ein Paar Gummistiefel. Bei Lichte betrachtet kompletter Unsinn, aber dennoch: gibt es nicht überall böse Gerüchte über eine nahende Inflation, über das Ende unserer Währung? Steht der Euro nicht im günstigsten Falle vor dem Garaus, ja steht nicht das ganze schöne Europa am Ende dieses Jahres auch an seinem Ende? Man weiß ja nicht, wem man glauben soll, den Untergangspropheten oder den Schönrednern oder Frau Merkel, die mit schmerzverzerrter Miene immer wieder das Mantra wiederholt: &#8220;Scheitert der Euro, dann scheitert Europa&#8221;, so als müsste sie das Schicksal dieses ganzen Kontinents allein auf ihren Schulterpolstern tragen.</p>
<p>Schon freuen sich einige wieder auf &#8220;<a title="Süddeutsche: Schweig Generation D-Mark" href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/schuldenkrise-in-europa-schweig-generation-d-mark-1.1229412" target="_blank">ihre gute alte D-Mark</a>&#8220;, frohlocken, dass es nun endlich bald vorbei sei mit der ganzen fremdbestimmten Euro-Bürokratie, dass der Sturz des Euro ein Neubeginn für die wirtschaftlich wiedererstarkte Nation sei und nun endlich alles, was der Deutsche sich erarbeitet hat nun auch wieder nur ihm allein gehört. Schon immer habe man doch die D-Mark vermisst und mit dem Euro sei man doch ohnehin nie so richtig warm geworden, sagt der kleine Mann auf der Straße angeblich und <a title="Niggemeier: &quot;Blomige Worte über Volksverhetzung&quot;" href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/blomige-worte-uber-volksverhetzung/" target="_blank">dem &#8220;Pleite-Griechen&#8221;</a> hat er ja nun auch lange genug die Milliardchen über den Tisch geschoben.</p>
<p>Ich hatte nie ein derart intimes Verhältnis zu &#8220;unserer D-Mark&#8221;, es war nie &#8220;meine D-Mark&#8221;, es war nur eine von vielen möglichen Währungen, nach der DDR-Mark die zweite, die ich in meinem bis dato kurzem Leben erleben durfte. Ich habe daher auch keine herzerwärmenden Wirtschaftswundererinnerungen in mir und schon gar nicht nenne ich eine dermaßen chauvinistische Denkart über andere Länder und deren Bewohner mein eigen.</p>
<p>Wenn man bei Geld überhaupt von so etwas wie einer Bindung sprechen kann, würde ich den Euro als meine Lieblingswährung bezeichnen, von der ich deshalb auch nicht will, dass sie wieder aus unseren Portemonnaies verschwindet. Das hat verschiedene, in der Tat auch emotionale Gründe. Der Euro ist die Währung, die es mir ermöglicht ohne ein einziges Mal anzuhalten und zu tauschen durch die verschiedensten Länder Europas zu reisen. Ich kann einschätzen, was Freunde in Italien, Spanien oder Griechenland monatlich verdienen und ich kann auf einen Blick erkennen, dass das wirklich nicht viel ist &#8211; und wie gut es mir im Vergleich dazu geht. Ich kann in Paris frisch duftende Croissants und einen Kaffee damit kaufen, muss nichts umrechnen und kann die Aussicht auf den Eiffelturm ohne Zahlen im Kopf genießen.</p>
<p>Vielleicht sind das alles Kleinigkeiten im Vergleich dazu, was da gerade auf dem Spiel steht, aber es sind genau solche Kleinigkeiten, die die Anhänger der D-Mark bemühen. Der Euro ist unsere Währung, die Währung der jungen europäischen Generation, wir sind jetzt ein gutes Stück mit ihr gegangen und bis vor Kurzem haben wir es mit ihr auch gar nicht so schlecht gehabt.</p>
<p>Wenn der Euro jetzt scheitert, muss das nicht heißen, dass Europa scheitert. Aber es würde ein gutes Stück Vertrauen in unsere europäische Gemeinschaft verloren gehen, ein bisschen etwas von einer europäischen Identität, ein ohnehin zartes Pflänzchen, das in den Jahren nur mühsam geblüht hat. Ich selbst habe von dieser europäischen Idee profitiert, sei es beim Austausch-Studium in Frankreich oder beim Ständigen passfreien Überschreiten von Grenzen.</p>
<p>Und ich habe gespürt, dass sie etwas sehr Schönes ist: eine Idee, die mehr ist als bloße Zahlen und ein überbordender Bürokratieapparat &#8211; auch wenn sie dies alles auch ist. Aber sie ist für mich auch die Vorstellung, dass viele Menschen mit unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlicher Sozialisation und unterschiedlichem kulturellen Hintergrund zusammen etwas sein können.</p>
<p>Bei der Frage, ob der Euro gerettet oder fallen gelassen wird, geht es eben nicht nur um die Frage, ob wir uns das alles noch leisten wollen, sondern um die Frage: wie bauen wir Europas Institutionen so um, dass wir uns das leisten können? Euro behalten heißt: mehr Gemeinsamkeiten in Europa. Der Schritt, vor dem die einzelnen Länder dabei Angst haben, ist der der Abgabe von Souveränität an ein größeres Ganzes. Sowas erfordert kluge Entscheidungen, Vertrauen und Mut. Es ist mit Sicherheit ein Experiment. Aber es ist ein Experiment, dass wir wagen sollten, denn all die anderen Experimente haben wir ja nun schon durch.</p>
<p>Wie kriege ich jetzt den Bogen zurück zu den Stiefeln? Natürlich glaube ich nicht an die Vorhersehungsmacht meiner Träume, das war nur ein dramaturgischer Schachzug, um Euch beim Lesen zu halten. Vielleicht lässt es sich ganz lapidar so sagen: Stiefeln wir doch einfach mal los in Richtung 2012 und glauben wir doch einfach mal dran, dass wir das schon schaffen. Das mit diesem Euro und das mit diesem Europa.</p>
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		<title>Baut auf, baut auf</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 12:59:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzkind</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ichgespräche]]></category>

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		<description><![CDATA[Tweet Warum bauen Menschen Flughäfen, Wolkenkratzer oder Supertanker? Weil sie es können. Wie emsige Ameisen wühlen sie ständig Landschaften um, bauen, errichten, überqueren und machen alles höher, schneller und weiter. Der Hang zum Gigantismus scheint  uns innezuwohnen. Der Mensch will &#8230; <a href="http://provinzkind.de/2011/09/18/baut-auf-baut-auf/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p>Warum  bauen Menschen Flughäfen,  Wolkenkratzer oder Supertanker? Weil sie es  können. Wie emsige Ameisen  wühlen sie ständig Landschaften um, bauen,  errichten, überqueren und  machen alles höher, schneller und weiter. Der  Hang zum Gigantismus  scheint  uns  innezuwohnen.</p>
<p>Der Mensch will mehr sein, als er ist und er will, dass etwas von seiner kümmerlichen Existenz in etwas größerem, schwererem und haltbarerem weiterlebt. Dass so ein Größenwahn auch schief gehen kann, wissen wir nicht erst seit Leonardo di Caprio von der Titanic an den Meeresboden gezogen wurde. Wer hoch baut, kann tief fallen. Noch darüber hinaus zieht er Neider auf sich, die ihm seine Größe strittig machen wollen. Ein Prinzip, das wir auch aus dem Sandkasten kennen. Am Ende gab es immer ein Kind, das unsere mühsam errichtete Sandburg mit Tunneldurchgang und Türmchen mit einem Fußtritt böswillig zerstört hat.</p>
<p>Wer also Großes schafft, muss immer mit Anfeindungen rechnen, vielleicht ist so die Sturheit zu erklären, mit der die Bauherren dieser Welt ihre irren Phantasien immer wieder auch wider besseren Wissens durchsetzen wollen und auch keinem vernünftigen Argument mehr zugängig sind. Denn Argumente gegen das Großprojekt sind immer Argumente der Fortschrittsverweigerer und Neidhammel, sei es nun bei Stuttgart 21, beim Berliner Großflughafen oder beim Burj Al Arab. Dass die schiere Größe einigen Menschen aus vielen guten Gründen auch Angst macht oder in Rage versetzt, können oder wollen sie nicht verstehen, denn der Verstand setzt bei dem Gedanken, unendlich zu sein, selbstverständlich aus.</p>
<p>Wem könnte man es verdenken? Das Leben ist endlich und bis zur Beerdigung ist es für die meisten eine lange Zeit voller leerer Sekunden, die gefüllt werden müssen. Wie könnte man das besser tun, als mit ständigem Aufbauen, im Idealfall mit einem Bauwerk, von dem noch Generationen nach einem etwas haben (und wenn es nur die Milliardenschulden sind). Wenn es dann steht, ist der Ärger ja meistens sowieso vergessen, denn dann schauen sie alle auf das Werk und rufen &#8220;Aah&#8221; und &#8220;Ooh&#8221; und spätestens dann ist es an der Zeit, das nächste Großprojekt zu planen. Auf das die Landschaften weiter blühen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Adieu, Welt</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 08:44:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzkind</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ichgespräche]]></category>
		<category><![CDATA[Weltuntergang]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Welt, das kann ja nun wirklich niemand mehr leugnen, geht unter. Das Zentralorgan des Weltuntergangs, der Spiegel, widmet sich auch in der aktuellen Ausgabe wieder einigen der spektakulärsten Szenarien des Planetenendes. Das Schöne ist: niemand kann den Verfall mehr stoppen. <a href="http://provinzkind.de/2011/08/10/adieu-welt/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp_twitter_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p style="text-align: left;"><a href="http://provinzkind.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/titel1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1204" title="titel" src="http://provinzkind.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/titel1-227x300.jpg" alt="" width="190" height="253" /></a>Die   Welt, das kann ja nun wirklich niemand mehr leugnen, geht unter. Das   Zentralorgan des Weltuntergangs, <a href="http://www.spiegel.de/" target="_blank">der Spiegel</a>, widmet sich auch in der   aktuellen Ausgabe wieder einigen der spannendsten Szenarien des   Planetenendes. Das Schöne ist: niemand kann den Verfall mehr stoppen.   Kein Wirtschaftsweiser, kein Politiker, kein Journalist. Der   Kapitalismus frisst seine Kinder, also uns, und wir schauen ungläubig zu   und twittern dabei leise.</p>
<p style="text-align: left;">Als   ich ein Kind war, hatte ich immer eine eigentümliche Vorstellung von   Weltuntergang. Ich empfand ihn als das Gerechteste und Demokratischste,   das der Menschheit passieren kann. Nie dachte ich dabei an atomare Verseuchung, Umweltzerstörung, Elend, Kannibalismus und   qualvolles Sterben, also all die Dinge, die vermutlich einem Weltenende   vorangehen. Ich dachte immer an den ruhigen und friedlichen Moment, an   dem alles vorbei ist und niemand mehr Hunger leidet oder gefoltert  wird.  An dem kein Regenwaldbaum mehr gefällt und kein Robbenbaby mehr   erschlagen wird. Ich dachte daran, dass, wenn alle tot sind, niemand   zurückbleibt, der trauern muss. Ich fand, das sei eine gute Aussicht.</p>
<p style="text-align: left;">Heute   bin ich erwachsen und schlauer und weiß: je länger der Weltuntergang   andauert, desto besser. Denn umso mehr lässt sich an ihm verdienen. Ein   schwunghafter Handel mit Weltuntergangsaccessoires, Weissagungen und   Ratgeberbüchern lässt sich bei so einem gepfefferten Abgang der   Menschheit ins Leben rufen. Ich könnte Wurzelbürsten und Badezusatz   verkaufen, Opferlämmer vor Tempeln anbieten, in die Sterne schauen und   dabei unverständliches Zeug murmeln. Ich könnte behaupten, die   mathematische Zauberformel für den Dax-Verlauf gefunden zu haben, dabei   das Auf und Ab des Kurses aber jeden Morgen danach bestimmen, ob ich  mit  dem rechten oder dem linken Bein aufgestanden bin.</p>
<p style="text-align: left;">Ich könnte   Zertifikate verkaufen, auf denen steht, dass beim Kauf eines Zertifikats   das Weltende um eine Minute hinausgezögert wird. Wer diese Zertifikate   erwirbt kann sie weiterverkaufen  und dabei mit  dazu beitragen, dass  wir alle noch ein bisschen länger durchhalten. Ich  könnte Busreisen an  den Ölberg, nach Lourdes oder <a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/frankreich-und-der-weltuntergang-die-invasion-der-esoteriker-1.1109199" target="_blank">nach Bugarach</a> organisieren, dort in einem Bauchladen, ausgestattet mit allen nötigen  Devotionalien, die Besucher willkommen heißen.</p>
<p style="text-align: left;">Und zum Schluss, wenn es wirklich richtig zu Ende geht mit der Welt, organisiere ich das Catering, die Sonnenbrillen, die   Liegestühle, die Musik und die Drogen, die dazu nötig sind, so vielen   Menschen wie möglich das Beiwohnen des Untergangs äußerst angenehm   zu gestalten. Ein Festival, eine ganze Industrie werde ich um das Ende   herumbauen, das wird wunderbar und ich werde die reichste Frau der Welt   sein. Reicher als alle reichen Männer, die uns den ganzen Quark   eingebrockt haben. Und ich werde die letzte Überlebende sein, weil die   Reichen sich das Überleben leisten können. Und dann werde ich dort   stehen, mitten in der Sintflut, den letzten Eisbären von seiner Scholle   schubsen und die letzten reichen Männer gleich hinterher. Und langsam   wird sie sinken, die Scholle und aus meinem MP3-Player wird ein   Paul-Kalkbrenner-Remix von „My heart will go on“ dröhnen.</p>
<p style="text-align: left;">Und   endlich, wenn auch ich dann gepflegt untergegangen bin, wird Ruhe  sein.  Es wird dieser ruhige und friedliche Moment sein, an dem alles  vorbei  ist und niemand mehr Hunger leidet oder gefoltert wird. An dem  kein  Regenwaldbaum mehr gefällt und kein Robbenbaby mehr erschlagen  wird. An  dem niemand zurückbleibt, der trauern muss.</p>
<p><object width="500" height="400"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/NoBFhdeR9PE?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/NoBFhdeR9PE?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="400" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Sommerschön</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 19:06:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzkind</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ichgespräche]]></category>
		<category><![CDATA[Restbestände]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

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		<description><![CDATA[Tweet Der Sommer verlangt uns diesmal viel ab. Nicht nur, dass man ihn immernoch nicht als App runterladen kann, nein, er stellt sich auch an als sei er ein Konzert von Amy Winehouse. Man weiß nie so genau, ob er &#8230; <a href="http://provinzkind.de/2011/07/08/sommerschon/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p>Der Sommer verlangt uns diesmal viel ab. Nicht nur, dass man ihn immernoch nicht als App runterladen kann, nein, er stellt sich auch an als sei er ein Konzert von Amy Winehouse. Man weiß nie so genau, ob er stattfindet oder nicht und wenn ja, dann wie.</p>
<p>Das alles spricht aber nicht gegen Urlaub. Urlaub weniger als Abwesenheit von Arbeit und Anwesenheit von Sonne (auch wenn das natürlich der Idealzustand wäre). Als Urlaub definiere ich ab heute auch die Befreiung von allen doofen Gedanken und Zuständen, die das ganze Jahr über nerven. Man nehme dazu nur einen starken Staubsauger, halte ihn sich an ein Ohr und puste einmal kräftig durch. Was da alles rauskommt.</p>
<p>Wunderbar ist es, hinterher mal in den leeren Kopf hineinzuhorchen und das Echo auf sich wirken zu lassen. Wie Morgentau, so rein und klar, hört sich das an. Und plötzlich, ganz zart, ganz klein, ein wenig schüchtern noch, entstehen da Ideen. Und sie wachsen in atemberaubendem Tempo und eine von ihnen wird immer größer, auch als die anderen schon stillstehen. Es ist die Idee, dass das alles möglich ist, was Du Dir gerade ausgedacht hast. Dass Du es eigentlich bloß tun brauchst und dass es dann schon irgendwie geht. Vor allem aber, dass Du Dich niemals zwingen musst, weil die Zeit Dich dahin bringen wird, wo sie Dich hinbringen will. Und bis dahin brauchst Du Dir eigentlich gar keine Sorgen mehr machen.</p>
<p>Sommer ist gut. Egal, wie er sich gerade so anstellt.</p>
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		<title>Konzentrationsinkontinenz</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 14:40:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzkind</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ichgespräche]]></category>

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		<description><![CDATA[Tweet Man müsste ja so vieles noch lesen, sehen, wissen, können, verstehen. Leider ist das alles nie zu schaffen. Man bräuchte im Schnitt etwa noch sechs Gehirne, zwanzig Augen, zehn Hände und einhundert Ohren, um alle Informationen, die auf einen &#8230; <a href="http://provinzkind.de/2011/06/27/konzentrationsinkontinenz/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp_twitter_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p>Man müsste ja so vieles noch lesen, sehen, wissen, können, verstehen. Leider ist das alles nie zu schaffen. Man bräuchte im Schnitt etwa noch sechs Gehirne, zwanzig Augen, zehn Hände und einhundert Ohren, um alle Informationen, die auf einen hereinprasseln, aufzunehmen und in die richtige Schublade zu ordnen. Und dann, liebe Medienöffentlichkeit, sollst Du Dir auch noch eine Meinung bilden. Griechenland retten oder untergehen lassen? Stuttgart 21 bauen oder nicht? Gurken essen oder verschmähen?</p>
<p>Das schwierigste bei all dem ist, das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden. Es gibt ja Menschen, die fokussuieren sich immer auf das Wichtigste. Oder fangen wir anders an. Es gibt Menschen, die fokussieren sich überhaupt. Für mich ist das ein Fremdwort. Ich interessiere mich für alles. Außer Golfspielen und Molekularküche vielleicht. Aber wenn es spannend erzählt ist, vielleicht auch dafür. Das klingt auf den ersten Blick gut. Vielseitig interessiert sind Sie, aha, soso. Sprechen also auch Fremdsprachen, können lesen und schreiben und auch ein bisschen rechnen. Genauer betrachtet birgt das aber erhebliche Nachteile. Zum Beispiel beim Lesen einer Zeitung. Ich blättere von vorn bis hinten alles durch, zwinge mich dazu, nur die Überschriften zu lesen um hinterher zu entscheiden, was ich wirklich lesen will. Das klappt aber nur in sagen wir mal 20 Prozent aller Fälle. Normalerweise bleibt mein Blick irgendwo hängen, hält mich ein Thema für wenige Sekunden intensiv gefangen. Ungefähr bis zum ersten Absatz und dann geht es ping-pong-mäßig so weiter durchs ganze Blatt. Hier mal eine Zeile, dort mal ein Absatz, von Syrien bis Kate Middleton. Und mit dem Internet ist das alles ja noch viel schlimmer. Interessiert mich das? Klick! Interessiert mich nicht mehr? Tschüß!</p>
<p>Und am Ende des Tages weiß ich gar nichts. So wie Sokrates, aber der war Grieche. Und was mit Griechenland passiert ist&#8230;</p>
<p>Ich leide unter Konzentrationsinkontinenz. Ich würde mich gern auf IRGENDETWAS fokussieren. Aber es gelingt mir nicht. Ist die Welt zu komplex geworden? Oder war sie es immer schon? Auf jeden Fall scheint die Rechenleistung in meinem Kopf nicht auszureichen, um das alles sinnvoll zu verarbeiten. Ich bräuchte eine externe Festplatte mit mehr Speicherplatz. Sonst, fürchte ich, kommt es irgendwann zum Systemausfall. Und ob es dann noch einen Neustart gibt&#8230;</p>
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		<title>Ein Schiff wird kommen</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 18:59:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzkind</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ichgespräche]]></category>

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		<description><![CDATA[Tweet Ungefähr die Hälfte seines Lebens verbringt der Mensch mit warten. Darauf, dass etwas passiert. Und was passiert meistens? Nix! Außer natürlich Ärger. Nun gibt es verschiedene Strategien, um mit dieser Tatsache umzugehen: Meditieren, Resignieren oder Ausrasten. Menschen, die oft &#8230; <a href="http://provinzkind.de/2011/06/21/ein-schiff-wird-kommen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p>Ungefähr die Hälfte seines Lebens verbringt der Mensch mit warten. Darauf, dass etwas passiert. Und was passiert meistens? Nix! Außer natürlich Ärger.</p>
<p>Nun gibt es verschiedene Strategien, um mit dieser Tatsache umzugehen: Meditieren, Resignieren oder Ausrasten. Menschen, die oft ausrasten, gelten in der Regel als furchteinflößend, dennoch aber als interessant. „Die haben Power, die haben Temperament, die lassen sich nicht die Butter vom Brot nehmen“, denkt man dann. Ordentlich rumschreien, sich aufregen und durchdrehen kann tatsächlich zur Seelenhygiene beitragen. Dass man zu dick aufgetragen hat, merkt man erst, wenn man völlig ausgebrannt ist und alle Freunde weg sind. Sprich, wenn man Chef geworden ist. Meistens ist es dann zu spät.</p>
<p>Daher ist die Methode des Meditierens zwar die schwierige, aber auch die – ich möchte dieses Modewort gern einfügen – nachhaltigere. Im Rückzug in den eigenen Geist und der ausgiebigen Beschäftigung mit den Dingen und dem Sein liegt eine Kraft, die einen schweben lässt wie Fettaugen auf einer Soljanka. Diese Gelassenheit bringt einen mit ruhigem Puls durch den Tag und gibt einem die Gewissheit, der moralische Sieger zu sein. Leider wird man so von niemandem wahrgenommen, was nicht unbedingt karrierefördernd ist.</p>
<p>Der elegante Mittelweg ist daher die Resignation. Viele wählen sie und fahren damit in ruhigem Fahrwasser durch den Strom, dessen Name Leben lautet und dessen Ende vorgezeichnet ist. Hier und da warten abwechselnd Strandbars oder Piraten am Ufer. Beide lässt man aus Bequemlichkeit oder Angst einfach stehen. Man durchquert die Wellen, die hohen und die tiefen, ohne eine Miene  zu verziehen. Ab und zu trifft man Heulbojen, mit denen man gemeinsam rumjammern kann. Pessimismus und Weltuntergangsstimmung sind die ausgprägtesten Charaktereigenschaften solcher Menschen. Sie leben nach dem Leitspruch: &#8220;Irgendwas is ja immer.&#8221; Sie werden liebend gern Journalisten.</p>
<p>Und weil es solchen Spaß macht, solchen Humbug zu schreiben, auch nach Feierabend, bin ich einer von ihnen. Es hört nie auf und es wird nie besser. Aber schön ist es doch.</p>
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		<title>Liebes Tagebuch,</title>
		<link>http://provinzkind.de/2011/06/17/liebes-tagebuch/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 06:50:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzkind</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ichgespräche]]></category>
		<category><![CDATA[30. Geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>

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		<description><![CDATA[Tweet Als ich gestern nach Hause kam, brannte das Haus neben meinem Haus. Die Straße war voller Leute, die Feuerwehr stand da und aus dem Dach schossen meterhohe Flammen. Eine Schrecksekunde lang dachte ich, es wäre mein Haus, das da &#8230; <a href="http://provinzkind.de/2011/06/17/liebes-tagebuch/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p>Als ich gestern nach Hause kam, brannte das Haus neben meinem Haus. Die Straße war voller Leute, die Feuerwehr stand da und aus dem Dach schossen meterhohe Flammen. Eine Schrecksekunde lang dachte ich, es wäre mein Haus, das da brennt. Vor allem hatte ich Angst, das Feuer könnte durch meine Schuld entstanden sein und da, liebes Tagebuch, war ich froh, dass ich seit kurzem eine Haftpflichtversicherung besitze. Ist es das? Ist es dieses Sicherheitsdenken, was jetzt einsetzt? Ich werde heute 30. In den letzten Wochen habe ich seltsame Dinge erlebt, ja die seltsamen Dinge schienen sich geradezu zusammenzurotten um in der Voraussehung meines Geburtstages geballt über mir hereinzubrechen. Dass das Feuer zu diesen Dingen gehört, will ich gar nicht sagen, nicht alles auf der Welt geschieht, weil es mich gibt. Aber das Feuer hat ein letztes Mal in meinem Leben als U-30-Jährige jenen paranoiden Schub ausgelöst, der mich in den vergangenen Wochen immer wieder heimgesucht hat. 30 werden und eine Krise kriegen, das klingt klischeehaft, oder? Aber es ist so, ich hatte Angst vor diesem Geburtstag und jetzt ist er da. Und eigentlich fühlt es sich bisher ganz gut an. Ich bin ein bisschen beruhigt.</p>
<p>Eines habe ich mich gestern gefragt: was ist eigentlich, wenn meine Wohnung abbrennt? &#8220;Du brauchst &#8216;ne Hausratsversicherung&#8221;, hat Betty Beauty von gegenüber gesagt. Sie kam gerade vom Spaziergang mit ihrem pink gefärbten Pudel, trug ein Kleid mit Tiermuster und bestellte sich bei Juan Carlos eine Caipirinha auf den Schock. Die Feuerwehr hatte sie nicht mehr in ihren Laden gelassen. Betty ist über 30 und Unternehmerin, eine weise Frau. 30 ist ein gutes Alter, um eine Hausratsversicherung abzuschließen, oder was meinst Du?</p>
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		<title>Einmal gut durchlüften</title>
		<link>http://provinzkind.de/2011/06/04/einmal-gut-durchluften/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Jun 2011 17:51:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzkind</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ichgespräche]]></category>
		<category><![CDATA[Rein in die Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenende]]></category>

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		<description><![CDATA[Tweet Es ist ja wirklich so. Die Welt wird anstrengender, Tag für Tag. In letzter Zeit wird mir immer schwindelig, wenn ich irgendwo einen „Senden“-Knopf betätige. Umso schöner, dass es noch Dinge gibt, die sich nicht ändern. Das älteste aller &#8230; <a href="http://provinzkind.de/2011/06/04/einmal-gut-durchluften/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p>Es ist ja wirklich so. Die Welt wird anstrengender, Tag für Tag. In letzter Zeit wird mir immer schwindelig, wenn ich irgendwo einen „Senden“-Knopf betätige. Umso schöner, dass es noch Dinge gibt, die sich nicht ändern. Das älteste aller Social Networks hat pünktlich zum schönen Wetter geöffnet: der Biergarten. Und ich entdecke täglich Menschen wieder, die ich den ganzen Winter über nicht gesehen habe, weil sie oder ich irgendwo in einem Kaninchenbau verschwunden waren. Es lässt sich gut mit ihnen aushalten, mit ihnen und Bier und Wodka. Und schönen Gesprächen.</p>
<p>Darüber hinaus gibt es jetzt jedes Wochenende Freiluft-Tanz in Berlins entlegensten Winkeln, am Müggelsee, in Rummelsburg oder Gottweißwo. Berlin entdeckt seine Provinz. Als der Open-Air-Tanz vor einigen Wochen als neuer Berlin-Trend im Süddeutsche Magazin vorgestellt wurde, dachte ich noch: die spinnen, die Münchner. Tun sie nicht. Sie trauen sich was. Einfach mal was erklären und darauf warten, wie sich die Realität dem Erklärten anpasst. Alle, die noch nach dem Next Big Thing von morgen suchen (und tun wir das nicht permanent alle?) und dabei Kopfschmerzen bekommen, sollten sich das hinter die grünen Ohren schreiben. Der Rest sollte einfach mal abschalten. Ein bisschen tanzen, ein bisschen vergessen, ein bisschen eins werden mit der Sonne und dem Wind. Und ein paar Alltagssorgen auf den nächsten Winter verschieben.</p>
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		<title>Was kann man denn heute noch essen?</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 18:44:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzkind</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ichgespräche]]></category>
		<category><![CDATA[Ehec]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Panik]]></category>

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		<description><![CDATA[Tweet &#160;]]></description>
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					<a href="http://twitter.com/share?counturl=http%3A%2F%2Fprovinzkind.de%2F2011%2F06%2F03%2Fwas-kann-man-denn-heute-noch-essen%2F" class="twitter-share-button" data-url="http://provinzkind.de/2011/06/03/was-kann-man-denn-heute-noch-essen/" data-count="vertical" data-via="Provinzkind" data-lang="de" data-text="Was kann man denn heute noch essen? &raquo; Provinzkind #Ehec #Essen #Panik">Tweet</a><br />
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				</div>
<div id="attachment_1142" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://provinzkind.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/06/DSC02571.jpg"><img class="size-large wp-image-1142 " title="Verwirrung im Supermarkt" src="http://provinzkind.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/06/DSC02571-1024x768.jpg" alt="Verwirrung im Supermarkt" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Verwirrung im Supermarkt</p></div>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fprovinzkind.de%2F2011%2F06%2F03%2Fwas-kann-man-denn-heute-noch-essen%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
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		<title>Wunschliste</title>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 18:52:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>provinzkind</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ichgespräche]]></category>
		<category><![CDATA[Restbestände]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Sand]]></category>
		<category><![CDATA[Wind]]></category>

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		<description><![CDATA[Tweet Dass ich die Stille sehr gern mag und sie andererseits kaum ertragen kann, muss kein Widerspruch sein. Das Leben schwankt ja meist zwischen unendlichem Stress und tödlicher Langeweile. Und meistens fehlt immer das, was gerade nicht da ist. Grundsätzlich &#8230; <a href="http://provinzkind.de/2011/05/02/wunschliste/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp_twitter_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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				</div>
<p>Dass ich die Stille sehr gern mag und sie andererseits kaum ertragen kann, muss kein Widerspruch sein. Das Leben schwankt ja meist zwischen unendlichem Stress und tödlicher Langeweile. Und meistens fehlt immer das, was gerade nicht da ist.</p>
<p>Grundsätzlich sollte mehr Sand da sein. Überall da, wo es laut wird, anstrengend, nervtötend, überflüssig. Da könnte ein bisschen weicher Sand zwischen den Zehen nicht schaden, denn er würde das Gefühl zurückbringen, dass man hat, wenn man plötzlich weiß, worum es eigentlich geht. Sand also. Und wenn es auch sentimental, ja beinahe kitschig klingt: Wind ist auch nie schlecht. Wind und ein bisschen Regen im Gesicht, aber er muss genau vom Meer kommen, vielleicht sogar ein wenig nach Salz schmecken. Aber nur so viel, dass man ahnt, dass das um einen herum kein schlechter Film sondern nur das Wetter ist.</p>
<p>Ginge das? Wäre das vielleicht möglich? Ich würde das gern so bestellen.</p>
<div id="attachment_1102" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://provinzkind.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/MG_23331.jpg"><img class="size-large wp-image-1102" title="Stillleben mit Sand" src="http://provinzkind.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/MG_23331-1024x682.jpg" alt="Stillleben mit Sand" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Stillleben mit Sand</p></div>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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