Provinzkunst in Berlin

Irgendwo am Rand von irgendwas liegt Schloss Bröllin. Dort – etwa 130 Kilometer nördlich von Berlin in Vorpommern – hat sich nach der Wende ein beliebter Treffpunkt für Künstler, insbesondere aus der freien Theatereszene, etabliert.

Vor einigen Jahren – es mögen schon zehn gewesen sein –  habe ich das Gelände des alten Ritterguts dort in Bröllin mal besucht. Menschenleer war es, ein wenig finster schien es mir. Ein Ort, an dem ich mich ein bisschen fürchtete. Hier also, dachte ich, treffen Künstler aus Deutschland und Polen, Jugendliche aus der Gegend oder der Ferne aufeinander, um Theater zu spielen, zu malen oder Skulpturen zu bauen. Ich konnte mir das damals nicht richtig vorstellen.

Umso mehr freue ich mich, dass der Verein „Schloss Bröllin“ jetzt quasi eine Außenstelle in Berlin bekommt und ich mir damit ein neues und diesmal vielleicht besseres Bild von den Aktivitäten der Künstler machen kann. Mit Ausstellungen will der 2008 neu eröffnete k-salon in Kreuzberg auf das Schloss, den Verein und seine Leute aufmerksam machen. Ich schau da demnächst mal vorbei und dann gibt’s hier bestimmt auch Bilder.

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