Weißraum

Ausfall. Mehrere quälende Tage lang herrschte an dieser Adresse der Totalausfall. Dabei ist so viel passiert in der Zeit, wovon ich der Welt erzählen wollte. Und jetzt? Alles wieder vergessen. Wie flüchtig ist doch das Leben und wie wenig kann man sich in meinem Alter noch auf sein Kurzzeitgedächtnis verlassen.

Im Schleier meiner Erinnerungen kommen Rentiere vor, das weiß ich noch. Rentiere und Fliegenpilze. Und die Erkenntnis, dass das, was man in anderen Orten wohl einen Zoo nennen würde, in Berlin Kunst ist. “Soma” heißt die Ausstellung und sie ist noch bis zum 6. Februar im Hamburger Bahnhof zu sehen. Was es damit auf sich hat, weiß niemand.

Genauso weiß niemand, wieso schon wieder Schnee vom Himmel fällt, woher er kommt, was er hier will und wie wir mit ihm fertig werden sollen. Es ist schon erstaunlich, wie schnell Menschen und ihre Technik vor der Natur kapitulieren können. Züge fallen aus, Flüge gehen nicht mehr und auch die S-Bahn in Berlin ist pünktlich zur Adventszeit zusammengebrochen. Es wäre die einzigartige Möglichkeit, jetzt mit Kutschfahrten reich zu werden. Leider fehlen mir dazu die Pferde. Oder sollte ich mir im Hamburger Bahnhof ein paar Rentiere…?

Ansonsten ging mir in den vergangenen zwei Wochen Wikileaks gehörig auf die Nerven. Oder eher die Berichterstattung über Wikileaks. Die hysterisch anberaumte Anne Will Sonersendung, der kreischende Spiegel-Titel und die Überschwemmung sämtlicher Kanäle mit Nicht-Informationen. Aber so sehr man den Journalismus in seiner Rolle in dieser Geschichte auch kritisieren kann, finde ich, dass Malte Welding es sich damit zu einfach macht.  Das reflexartige Eröffnen einer Front zwischen “altem Journalismus” und “Netzjournalismus” ist doch mindestens ebenso von gestern wie die Behauptung, “echter Journalismus” könne nur auf Papier stattfinden. Darüber in Blogkommentaren zu diskutieren ist wiederum sehr mühsam. Ich bewundere Menschen, die das in aller Ausführlichkeit können. Ich trinke ja lieber Glühwein.

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Filed under Fremdgespräche, Rein in die Stadt

One Response to Weißraum

  1. ans Mme Mary Pitt de Upton.57Herschel et Caroline avait souvent se dirigea vers le village Upton sur summerafternoons de prendre le thé avec le Pitts dans leur salon de brique parqueté beau, beforebeginning leurs longues nuits d’observation stellaire. Le petit chemin était moins d’un milelong, vers l’est le long de l’escarpement et entre les grandes, parfumées hayfields.58It Madean promenade idyllique, surtout quand ils revenaient en début de soirée, la mise en withVenus dans le sky.Marys ouest mari, John Pitt, était fragile, et il est mort en Septembre 1786. Ce winterthe visites teatime Herschel était devenu plus régulier, comme un voisin œil vif, Mme Papendiek, a remarqué. Veuve Pitt, pauvre femme, se plaignait une grande partie du dullnessof sa vie, et nous avons fait de notre mieux pour lui remonter le moral, comme l’a fait également le Dr Herschel, qui oftenwalked

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